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Jubiläumsfeier musste auf Eis gelegt werden



Jubiläumsfeier musste auf Eis gelegt werden

Delegiertentagung Rhein-Lahn: Viele coronabedingte Ausfälle, aber auch kreative Lösungen

 

Die Delegiertentagung der Kreishandwerkerschaft Rhein-Lahn konnte als Präsenzveranstaltung stattfinden. Im Oktober traf man sich im Zentrum für Ernährung und Gesundheit in Koblenz, mit reduzierter Mannschaft und auf Abstand. Im Zentrum der Gespräche stand die Situation rund um Corona. Tenor: Zwar mussten zahlreiche Veranstaltungen verschoben oder sogar gecancelt werden. Aber die KHS ist kreativ. Mit verschärften Hygienemaßnahmen, Telefonaten, Videokonferenzen und viel Einsatz wurde Vieles möglich gemacht. Ein großes Event allerdings musste verschoben werden: 50 Jahre alt ist die KHS Rhein-Lahn geworden – gefeiert werden darf aber leider erst später.

Was geklappt hat: Der runde Tisch konnte zwischen den beiden Lockdowns noch stattfinden, schildert Kreishandwerksmeister Johannes Lauer erleichtert. Im Kreishaus in Bad Ems trafen sich die Spitzenvertreter des regionalen Handwerks mit Landrat Frank Puchtler. Seit zehn Jahren gibt es die runden Tische: Die Obermeister der Innungen und der Vorstand der KHS bringen hier auf den Punkt, wo der Schuh drückt. Im Vorfeld werden die Innungen befragt, drei Wochen vor dem Treffen bekommt der Landrat die Liste zugeschickt – das ist Politik der kurzen Wege.

Wo keine Präsenzveranstaltungen möglich sind, ist Kreativität gefragt. Diverse Obermeistertagungen, etwa die der Dachdecker, fanden digital statt. Die kommende Vollversammlung der HwK Koblenz wird als Hybridveranstaltung stattfinden, so Lauer. Das Präsidium versammelt sich auf Abstand in einem Raum, die Mitglieder werden von daheim digital teilnehmen.

Auch in puncto Gesellenprüfung war nichts mehr wie gewohnt. Die Prüfungen der Azubis, die eine dreieinhalbjährige Ausbildung absolviert haben wie etwa in der KFZ-, SHK- oder Elektrobranche, konnten vor dem ersten Lockdown im März noch stattfinden, berichtet Lauer. Diejenigen mit dreijähriger Ausbildung wie Bäcker, Fleischer oder Schreiner hatten es schwerer. Hier mussten die Prüfungen verschoben werden.

 Neue Methoden kamen vielerorts zum Einsatz. Unterricht in den Berufsschulen fand teils digital statt, Videoschaltungen ersetzten das Gespräch face to face.

 Besonders bitter für die KHS Rhein-Lahn: Die Jubiläumsfeier musste auf Eis gelegt werden. Und auch die 100-Jahres-Feier der Dachdecker-Innung Rhein-Lahn fiel Corona zum Opfer, bedauert Johannes Lauer als Obermeister der Innung.

 Dass die ausgefallene Ausbildungsbörse in Diez schmerzlich vermisst wurde, darauf machte Kreislehrlingswart Sven Secker aufmerksam.

 So bleibt zunächst nur Abwarten, was das nächste Jahr bringen wird. Als kleines Zeichen der Verbundenheit werden an die Innungsmitglieder Masken mit dem KHS-Logo verschickt.

Damit das Team informiert ist, wie die Signal Iduna ihre Kunden in Coronazeiten unterstützen kann, referierte Uwe Fleck, Gebietsdirektor Koblenz, rund um dieses Thema – sein letzter Vortrag angesichts dieses Forums, denn Uwe Fleck wird in den wohlverdienten Ruhestand gehen. 


Foto: Archiv
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